Studentische GKV

GKV-Beiträge für Studenten

Wenn es um die Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht, haben Studenten grundsätzlich verschiedene Optionen. Neben der kostenlosen Versicherung über die Familienversicherung der Eltern oder den Ehepartner gibt es auch die gesetzliche Krankenversicherung für Studenten und die Möglichkeit eines freiwilligen Beitritts in die gesetzliche Krankenversicherung.

Kostenlose Familienversicherung nicht für jeden

Studenten, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können sich in der Regel über die Familienversicherung ihrer Eltern oder ihres Ehepartners in der GKV versichern. Diese Variante ist besonders attraktiv, da der Studierende keinen Beitrag leisten muss. Mit dem Erreichen der Altersgrenze aber endet die Versicherung. Dies gilt auch, wenn der Studierende ein monatliches Einkommen von mehr als 435 Euro bzw. 450 Euro bei einem Mini-Job erwirtschaftet. In diesem Fall kann die kostenlose Familienversicherung nicht mehr in Anspruch genommen werden.

Gesetzliche Krankenversicherung für Studenten als günstigste Alternative

Eine gesetzliche Krankenversicherung für Studenten ist möglich, wenn der Studierende das 14. Fachsemester noch nicht überschritten oder das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die Immatrikulation an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule ist Pflicht. Eine Befreiung in der GKV darf hingegen nicht vorliegen. Grundsätzlich führt das Erreichen einer der Beschränkungen im laufenden Semester zum automatischen Ende der Versicherungspflicht zum Ende des Semesters. In Ausnahmefällen ist es jedoch möglich, einen Antrag auf Verlängerung der Versicherung zu stellen. Zu den berücksichtigungspflichtigen Umständen zählen beispielsweise der gesetzliche Wehr- und Zivildienst, Behinderung, länger andauernde Krankheit oder die Geburt eines Kindes.

Beiträge sind grundsätzlich einheitlich geregelt

Der Beitrag zur studentischen GKV ist für alle gesetzlichen Krankenkassen einheitlich geregelt. Nach Vorgabe des § 236 SGB V belaufen sie sich auf 7/10 des durchschnittlichen Beitrags der gesetzlichen Krankenversicherung, das entspricht aktuell 10,22 Prozent. Als wesentliche Bemessungsgrundlage dient dabei der § 13 BAföG geregelte Bedarf eines jeden Studierenden. Dieser setzt sich derzeit aus einem Grundbedarf in Höhe von 399 Euro und einer Wohnpauschale von 250 Euro zusammen. Damit liegt der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung für Studenten bei 66,33 Euro im Monat. 

Im Rahmen der geplanten BAföG-Novelle, die erhöhte Sätze zum Wintersemester bringen soll, würde der Beitrag zur studentischen GKV allerdings steigen - und zwar nicht nur für BAföG-Berechtigte. Wird die Novelle beschlossen, berechnet er sich künftig auf der Basis des neuen Grundbedarfs in Höhe von 744 Euro (statt 649 Euro). 10,22 Prozent davon entsprächen 76,04 Euro monatlich. 

Hinzu kommt in jedem Fall der sogenannte Zusatzbeitrag, der von Kasse zu Kasse verschieden geregelt ist. Die Kosten für diesen Beitrag können 1 Euro bis 10 Euro monatlich betragen.

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