Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung - Das ändert sich in 2019

Jeweils zum 1. November werden vom Gesundheitsministerium die durchschnittlichen Zusatzbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung festgelegt. Für 2019 bedeutet dies eine Absenkung um 0,1 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent. Jede dritte Krankenkasse wird ihre Mitglieder entlasten und nur fünf Kassen werden den Zusatzbeitrag erhöhen. 

Was sind Zusatzbeiträge?

Ab dem Jahr 2015 darf die gesetzliche Krankenversicherung von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge erheben, die über den festgelegten Beitragssatz hinausgehen. Gleichzeitig wurde der allgemeine Beitragssatz um 0,9 Prozentpunkte auf 14,6 Prozent gesenkt. Damit wird den Krankenkassen entsprechend ihrer finanziellen Situation und des Leistungsspektrums die Möglichkeit eingeräumt, über einen bestimmten Beitragsanteil selbst zu bestimmen. Nach dem Willen des Gesetzgebers sollen die Krankenkassen durch Zusatzbeiträge zu mehr Wirtschaftlichkeit angehalten und der Wettbewerb gestärkt werden.

Neu ab 2019: Der Arbeitgeber zahlt mit

Gute Nachricht für Arbeitnehmer: Bis Ende 2018 mussten die Zusatzbeiträge von den Versicherten allein getragen werden. Ab dem 1. Januar 2019 beteiligt sich der Arbeitgeber auch an diesen Kosten zur Hälfte. 

Allgemeine Entwicklung des Zusatzbeitrages 2019

Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind derzeit finanziell gut aufgestellt. Übersteigen die Geldreserven einen bestimmten Betrag, sind die Krankenversicherungen verpflichtet, einen Teil der Rücklagen abzubauen. Deshalb wurde vom Bundesministerium für Gesundheit der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent gesenkt. Insgesamt haben 37 Kassen ihre Zusatzbeiträge teilweise bis zu 0,6 Prozent abgesenkt. Das bedeutet, dass jede dritte gesetzliche Krankenversicherung günstiger wird. Nur fünf Kassen werden ihre Beiträge 2019 erhöhen.

Plus und Minus - Wer erhöht, wer senkt ab?

Am meisten profitieren die Versicherten der Securvita BKK von einer Absenkung der Zusatzbeiträge. Diese Krankenkasse verlangt 0,6 Prozentpunkte weniger, gefolgt von der Viactiv Krankenkasse. (-0,5 Prozent). Günstiger wurden auch die AOK Rheinland/Hamburg und die Merck BKK mit jeweils 0,3 Prozent Beitragsabsenkung. Auf dem fünften Rang ist die Bergische Krankenkasse, deren Mitglieder 0,24 Prozent weniger zahlen müssen.

Für die Versicherten der BKK Augsburg bringt das Jahr 2019 eine Beitragserhöhung von 0,4 Prozent mit sich. Die BKK Achenbach Buschhütten ist 0,3 Prozent teurer geworden, bei der BKK Wirtschaft & Finanzen sind es 0,29 Prozent. Eine moderate Beitragserhöhung gibt es bei der BKK public und der Thüringer BKK. Die gesetzliche Krankenversicherung dieser Kassen erhöht ihren Beitrag nur um 0,1 Prozentpunkte.

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