Generationenwechsel bei der Gesundheitskarte (eGK)

Bereits seit dem 30. Juni 2017 haben die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) der ersten Generation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ihre Gültigkeit verloren. Zwischenzeitlich sind die Versicherten von ihren Krankenkassen mit neueren Kartengenerationen versorgt worden, die die Defizite der ersten Kartengeneration ausgleichen. Worum es geht - wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

Der Grund für den Generationenwechsel

Grund für den Generationenwechsel ist, dass Gesundheitskarten der ersten Generation, die bei der Online-Überprüfung der eingespeisten Versichertenstammdaten nicht protokollieren können. Tatsächlich schreibt der Gesetzgeber diese Funktion für den anstehenden Online-Produktvertrieb vor. Während die Karten der ersten Generation aus dem Verkehr gezogen wurden, sind die Karten der zweiten und dritten Generation noch gültig, weil sie die Funktion des Protokollierens unterstützen. 

Die schwierige Unterscheidung zwischen alten und neuen Gesundheitskarten

Leider ist es nicht möglich, die gültigen Gesundheitskarten von der ungültigen Kartengeneration optisch zu unterscheiden. Die Generationsnummer befindet sich auf der rechten Seite unter dem Schriftzug "Gesundheitskarte". Karten der zweiten Generation sind mit dem Kürzel "G2" gekennzeichnet. Problematisch wird es bei den nicht mehr gültigen Karten der Generation G1 und bei der Karte der neuen Generation G+, die beide mit dem Kürzel "G1" bezeichnet werden. Das bedeutet, dass die gültige G+ Karte optisch nicht von der ungültigen G1-Karte unterschieden werden kann. 

Wenn keine neue Gesundheitskarte vorgelegt wird 

Um Verwechslungen zu vermeiden, sollte die alte Gesundheitskarte entsorgt und durch die neue, von der Krankenversicherung zugeschickte Karte ersetzt werden. Kann sich ein Versicherter nicht mit einer aktuellen elektronischen Gesundheitskarte ausweisen und legt er sie auch nicht innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung vor, stellt der behandelnde Arzt eine Privatrechnung aus, die der Versicherte begleichen muss. Wird bis zum Ende des Quartals eine gültige eGK nachgereicht oder ein Nachweis eines bestehenden Leistungsanspruchs seitens der Krankenversicherung erbracht, muss der Arzt die Privatvergütung zurückerstatten.

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